Raniero Spahn
Raniero Spahn

Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei... 

- Satirische Erzählungen

ISBN 3-8334-1821-4

 

Vom folgenschweren Besuch eines Friseursalons an einem oberitalienischen See über einen Langzeitversuch, ein Tasteninstrument zu stimmen bis hin zu einer mehr als außergewöhnlichen Autofahrt eines verärgerten Ehemannes lässt der Autor den Leser verschiedenste Situationen durchleben, die nicht in jedem Fall von reinster Freude geprägt sind

  • so nimmt eine als fröhlicher Zeitvertreib angedachte Waldführung ein nicht voraussehbares Ende,

  • entwickelt sich die Anmietung zweier Liegestühle an der italienischen Adria zu einem Unternehmen größerer Tragweite,

  • geraten die Anwohner eines ganzen Straßenzuges an einem Wochenende in einen ungeahnten Bücherrausch,

  • führt eine Zimmerreservierung übers Internet eine ältere Dame auf den harten Boden der Realität zurück...


Situationen aus dem Alltag werden von Raniero Spahn in humorvoller Weise auf die Spitze getrieben

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 Leseprobe

 

Seine bessere Hälfte, die schon die Schlafstätte aufgesucht hatte, fand seine Besorgnis

ein wenig übertrieben und forderte ihn nach einiger Zeit höflich aber unmissverständlich

auf, sich zu ihr ins Bett zu gesellen und eine Maßnahme zur Erfüllung der Pflichten zu

ergreifen. Kaum hatte Rene das Nachtlicht gelöscht und diese Maßnahme eingeleitet,    behutsam und wenig heftig, wie es der fortgeschrittenen Reife beider Ehegatten zukam, da stieß Diana einen spitzen durchdringenden Schrei aus, der keineswegs im vorzeitigen Höhepunkt seine Ursache hatte.

»Da!« rief sie mit bebender Stimme und richtete sich abrupt im Bett auf, so dass der gute Rene das Gleichgewicht verlor, »schau mal, Schatz! Da ist jemand!«

Aus  "Das Fenster"